Das pädagogische Konzept:
Vertrauen und Sicherheit der Kinder stehen bei mir an oberster Stelle.
Jedes Kind nehme ich als Individuum wahr – ich fördere und begleite die Kinder in ihrer spezifischen Entwicklung und biete durch gemeinsame Aktivitäten und geeignete Spielmaterialien Entwicklungsanreize. Durch eine gute Eingewöhnung und eine enge Bindung an mich fühlen sich die Kinder sicher und geborgen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für das soziale Lernen und eine harmonische Beziehung der Kinder untereinander. Die Eingewöhnung praktiziere ich an Anlehnung an das Berliner Modell.
Am Anfang sind die Eltern mit dabei. Je nachdem, wie das Kind sich verhält machen wir Schritt für Schritt weiter. Die Eltern sind dann immer kürzer dabei und wir tasten uns an die gewünschte Betreuungszeit heran. Bei manchen Kindern geht das schneller, bei anderen benötigt man mehr Zeit.
Natürlich spielt das Alter des Kindes auch eine Rolle.

Gerne beziehe ich mich auf das Leitbild von Maria Montessori: „Hilf mir es selbst zu tun“.
Die Kinder sollen und können bei mir nach ihrem eigenen Entwicklungstempo spielen, lernen und sich wohlfühlen. Ich stehe den Kindern zur Seite und beobachte, wenn es hilfreich ist, so gebe ich kleine Anreize.
Das bereit gestellte Spielmaterial wechsele ich von Zeit zu Zeit aus, damit auch hier neue Möglichkeiten entstehen können. Durch das Beobachten des Kindes kann ich gut feststellen, welche Fähigkeit oder welches Interesse heute im Vordergrund steht. Darauf reagiere ich dann und gebe dem Kind die Möglichkeit sich auszuprobieren. Gerne auch mit Alltagsmaterialien, wie z. B. Zewa- oder Toilettenpapierrollen, Korken, Bierdeckel, etc. – wie fühlt es sich an, wie kann ich es aufeinander stapeln oder auch nicht. Kann ich Abdrücke (mit Wasserfarben) machen? Es gibt hier viele Ansätze und ich lasse mich da sehr gerne spontan inspirieren.
Wenn ich etwas tue, beschreibe ich genau, was ich gerade tue. Eine Ansprache und der Dialog mit dem Kind, soweit möglich, finde ich sehr wichtig.
Gerne entstehen hieraus dann auch Fantasielieder zu Fantasiemelodien oder zu bekannten Melodien einen anderen Text. Ich habe schon öfters festgestellt, dass dieses kreative Ausprobieren von Text und Melodie den Kindern Freude bereitet.
Jedes Kind bekommt bei mir einen Ordner. Hier werden die selbst gestalteten Bilder gesammelt. Auch kommen hier kurze Notizen von mir dazu, was wir zusammen erlebt haben, z. T. auch mit Foto. Immer wieder verfasse ich dann in Briefform eine Art Bericht. Ein Thema ist z. B. die Eingewöhnungszeit. Wie hat das Kind Diese, aus meiner Sicht heraus erlebt, etc. Die Gestaltung mache ich ähnlich einem Portfolio, wie ich es in dem Kindergarten meiner eigenen Kinder kennen gelernt habe.